Schallplatten

Es handelt sich dabei um eine runde Vinylscheibe. Auf jeder Seite der Schallplatte befindet sich eine Tonspur in Form einer spiralförmigen Rille. Diese wird von einer Nadel im Tonarm eines Plattenspielers abgetastet. Die Schwingungen der Nadel werden elektronisch verstärkt, sodass sie als Musik hörbar werden. Neben den Singles gab es auch Langspielplatten. Diese wurden LPs genannt und auf ihnen befanden sich mehrere Musiktitel. Da die Langspielplatten einen größeren Durchmesser hatten als die Singles, mussten sie mit einer geringeren Geschwindigkeit abgespielt werden. Bei jedem Plattenspieler war und ist noch heute ein Wahlschalter, mit dem die Drehzahl des Plattentellers verstellt werden kann. Die Singles werden üblicherweise mit 45 Umdrehungen pro Minute abgespielt. Bei den Langspielplatten wurde die Drehzahl auf 33 Umdrehungen pro Minute reduziert.

Der Ursprung der Schallplatten

Der Ursprung der Schallplatten geht zurück bis in das späte 19. Jahrhundert. Tonaufzeichnungen wurden zu der Zeit noch auf Walzen, die mit einer dicken Kohleschicht versehen gespeichert. Über einen Trichter wurden die Schwingungen auf eine Nadel übertragen, die dann eine entsprechende Rille in die Kohle ritzte. Dieses Verfahren war sehr aufwändig und eignete sich nur bedingt zur Vervielfältigung von Aufnahmen. Dieses Problem, versuchte der deutsche Unternehmer Emil Berliner zu lösen. Er machte die ersten Versuche mit Glasscheiben, auf denen sich Ruß befand. Danach folgte die Produktion von Schallplatten aus Hartgummi. Die Klangqualität war aber sehr schlecht. Bereits im Jahre 1996 kam dann die sogenannte Schellack-Platte auf den Markt. Sie war sozusagen der Durchbruch in der Schallplattenproduktion. Da die Entwicklung aber von diversen Unternehmen vorangetrieben wurde, gab es auch viele verschiedene Formate. Dadurch konnten die Platten nicht auf jedem Grammofon abgespielt werden.

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